Bulgarien mit seinen wunderschönen Stränden

Mit Schrecken haben wir festgestellt, dass schon fast ein Monat vergangen ist seit unserem letzten Eintrag.

„Beim Reisen hat man doch so viel Zeit!“

Ja das stimmt. Aber wir brauchen auch für alles mehr Zeit, „must‘s“ geraten immer mehr in den Hintergrund, die Prioritäten ändern sich und eine genussvolle Trägheit füllt uns mehr und mehr aus. Und die grossen Schreiber und Blogger sind wir, wie wir jetzt wissen, auch nicht ;-)



Aber schauen wir doch kurz zurück auf einen Monat Bulgarien, einem wie uns schon mehrere Einheimische sagten "kleinen Land" (es waren alles Leute von Sofia, die in 4-5h Fahrt kurz für 2-3 Tage an die Küste gefahren sind, um zu campen). Was macht man also einen ganzen Monat in diesem kleinen Land?

Die kurze Antwort ist B-S-S, also Bade - Sünnele - Sandele. Angefangen mit den 14-Tagen Quarantäne-Camping ganz im Süden (wir sind nur einmal zum Fischessen ausgebüxt, ansonsten waren wir immer brav auf dem Camping bzw. am Strand) wurden wir immer wieder von der Schönheit der bulgarischen Schwarzmeerküste überrascht und ausgebremst, so dass wir distanzmässig kaum vorwärts kamen.

Wir konnten nicht genug bekommen von den vielen schönen Badestränden umd den schönen Übernachtungsplätzen. Oft lagen dazwischen nur 20-40 km und dann mussten wir wieder zwei drei Nächte bleiben, weil es so schön war.

Unser Qurantänestrand: Silistar Beach



Lipite Beach bei Sinemorets- der kurze

Fussmarsch weg von der Masse in die nächste Bucht lohnt sich definitiv



Veleka Beach bei Sinemorets -wunderschön gelegen, auf der einen Seite der Fluss Veleka, auf der anderen Seite das Meer


Nord Barbarian Beach



Sozopol - Fischessen und schöner Stadtbummel durch die Gassen mit den alten Holzhäuser



Drivers Beach bei Sozopol


Privatbucht auf Googlemaps gefunden, Name nicht herausgefunden.



Maslen Nos Beach - wir dachten über diese Buckelpiste kommt kaum jemanden, doch wir hatten den Seeweg vergessen:-)



Nesebar Beach - nicht ganz so voll wie der Sonnenstrand hier in Nesebar, das Rimini von Bulgarien



Ausflug in die Stadt Nesebar, natürlich mit Fisch essen.


Promorsko - Waschtag und Handy flicken



Irakli Beach - für Komfortliebende der nördliche Teil, der südliche Teil für die „Blüttler“ und zum Strandzelten - und viele die hier hängen bleiben,wie wir.

Diese wunderschönen Orte liegen alle innerhalb einer Entfernung von 150km !


Und als wir dann so langsam genug hatten vom Baden und in Richtung Hinterland fahren wollten, hat uns (bzw. erst Lia, dann Lia & Flu, dann nur noch Flu) ein Magen-Darm-Virus definitiv gestoppt und teilweise die Laune, aber sicher die Weiterreise gründlich verdorben. Nach Tag 5 fuhren wir zum Arzt in eine kleine Klinik in Nesebar, wo Flurina im klimatisierten Zimmer mit einer Infusion wieder etwas "ufbäbbelet isch worde". Die Tests zeigten aber zum Glück keinen ernsthaften Virus und Amöben oder Parasiten gäbe es hier nicht. Es braucht einfach Geduld. Lia rannte in und um der Klinik schon wieder herum und erholte sich schnell. Sobald auch Flurina wieder ganz fit ist geht's dann definitiv weiter durch den Zentralbalkan nach Sofia.



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