αντίο Griechenland - Merhaba Türkei

Aktualisiert: März 3

Griechenland war der perfekte Start, alles so schön ruhig, entspannt, einfach. Dazu wunderschöne Landschaften, Örtchen, Stellplätze.. nach der Westküste auf dem Peleponnes genossen wir 3 Tage und Nächte in Leonidio an der Ostküste auf einem Campingplatz. Wäsche waschen, warm duschen - im Dorf rumschlendern, im Kletterer-Treffpunkt Kaffee trinken und die Überfahrt in die Türkei organisieren. Mit einem Zwischenstopp in Nafplio und Korinth fahren wir nach Athen und nehmen die Fähre auf die griechische Insel Chios. Und wieder sind wir begeistert von der schönen Natur, den traditionellen Dörfern und geniessen die letzten Tage auf dem griechischen Festland. Die Fahrzeit der Fähre in die Türkei ist dann nur noch 30 Minuten aber Cyril ist ziemlich nervös, ob alles klappen wird. Am Ende warten wir fast anderthalb Stunden am Hafen bis es endlich losgeht mit einchecken - alles ohne Probleme. Die Ankunft in Cesme ist da schon etwas aufregender, aber am Ende verläuft auch diese glimpflich und innert 1 Stunde sind wir eingereist - das Röntgen des Fahrzeugs blieb uns auch erspart, weil sie uns den Weg dorthin nicht erklären konnten - da halfen wohl unsere ahnungslosen Gesichter :-) Die erste türkische Nacht begleitet etwas Herzklopfen, Wind und Hundegebell. Wir mussten unseren Schlafplatz in der Dunkelheit suchen, da die Fähre erst am Abend ankam. Kaum einen Übernachtungsplatz gefunden, besucht uns auch schon die Polizei. Sie wollten jedoch nur sicher stellen dass bei uns alles ok sei. Solche Besuche werden in den drauf folgenden zwei Nächten wiederholt,was wir dann in der 4. Nacht schon fast vermissen und nicht sicher sind, ob dieser Ort ohne Polizei auch sicher ist :-) Willkommen in der windigen Türkei. Unsere Übernachtungsplätze richten sich mehrheitlich nach der Windsituation. Daran müssen wir uns noch etwas gewöhnen. Wir wählen weiterhin eher abgelegene und einsame Plätze in der Natur oder einem PicNic Platz mit warmer Quelle, um wieder einmal Wäsche zu waschen, diesmal jedoch von Hand und mit guter Hilfe von Lia. Daneben reisen wir weiter auf griechischer Spur, auch in der Türkei. Der Besuch der Ruinenstadt Ephesos, im Altertum eine der ältesten, grössten und bedeutensten Städte Kleinasiens, war sehr spannend und zeugt von unglaublicher Geschichte. Dann folgt ein erster Abstecher ins Landesinnere. Von Weitem sehen wir die Schneeberge, das Wetter ist regnerisch - und wir sind froh, dass der erste Regentag ein Fahrtag ist. In Pamukkale folgt dann wieder bei prächtigem Wetter ein Naturhighlight in Kombination mit antiken Ausgrabungen. Barfuss steigen wir den Berg hoch über die weissen Kalksteinterrassen, welche über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind. Oben gibt es dann das Bad im antiken Pool der heissen und glasklaren Thermalquellen. Cyril und Lia geniessen ihr Glück :-) Zum Schluss noch der Besuch des sehr gut erhaltenen grossen Theaters der ehemaligen antiken Stadt Hierapolis inklusive Sicht in die Schneeberge. Wirklich unglaublich, all das an einem Ort. Berichten zufolge könnten all diese UNESCO-Sehenswürdigkeiten deshalb von Touristen überloffen sein, was wir trotz Sonntag ganz anders erleben. Nebensaison oder Corona-Virus, das wissen wir nicht.. aktuell sind hier aber die türkischen Verluste in Syrien wahrscheinlich sowieso das grössere Thema. Kulinarisch geht es uns weiterhin sehr gut. Die Granatapfel und Orangen gehören zum Frühstück, Bulgur steht jetzt auch auf dem Menuplan und zur Abwechslung gibt's auch mal ein Entrecôte zum Kilopreis von knapp 14 Franken - Cyril vermutete erst das sei der 100g Preis ;-) Von Pamukkale aus fahren wir wieder an die Küste durch wunderschöne Hochebenen und Gebirgszüge. Am Abend finden wir ein Platz am Meer, wieder ziemlich abseits.. aber dieses Mal mit mehr Action als geplant. Während ich um 20.30 Uhr den Blog ein letztes mal redigiere kommen ein Lastwagen und zwei Autos, Menschen und Sachen werden ausgeladen und gehen zum Meer runter.. unruhiger als auch schon werden wir eine weitere Nacht in unserem kuschligen 1.10m breiten Bett verbringen (Nachtrag vom nächsten Morgen: um 0:45 gab's nochmals Stimmengewirr, dann steigen die Leute in die Autos und Lastwagen und fahren davon - Fischer oder Schmuggler - oder wieso zuerst vom Schlimmsten ausgehen? Auf alle Fälle geniessen wir dann eine ruhige Nacht und backen am Morgen eine frische Züpfe :-)). In zwei Tagen wollen wir in Antalya ein paar Nächte ins Hotel und etwas Stadtleben geniessen.


Fotos folgen bald ;-)



343 Ansichten1 Kommentar

© 2023 by Salt & Pepper. Proudly created with Wix.com